Ausflug Erstkommunion-Kinder

Die Erstkommunionkinder aus Luterbach, Derendingen und Zuchwil verbrachten gemeinsam einen tollen Nachmittag im Siky-Park. Zum Abschluss besuchten sie die schöne St.-Josefs-Kapelle in Gänsbrunnen, wo sie miteinander besinnliche Momente erlebten.



Pastoralraum Wasseramt Ost: Firmkurs - Pilger-Weg

Drei Tage lang waren 21 Jugendliche gemeinsam unterwegs. Das Modul Pilgerwanderung innerhalb des Firmwegs war eine wichtige Vorbereitung auf die Firmung und zugleich eine bewusste Stärkung auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Die Strecke führte von Welschenrohr durch die eindrucksvolle Landschaft des Solothurner Jura bis zum Kloster Beinwil. Bei wunderschönem Wetter wurde diese Wanderung zu einer tiefen und unvergesslichen Erfahrung.

Schon am ersten Tag stand das Thema „Ich“ im Mittelpunkt. Auf dem Weg durch Wälder und über Höhenzüge setzten sich die Jugendlichen mit sich selbst auseinander. Fragen wie: Was macht mich einzigartig? begleiteten sie. In stillen Momenten, aber auch im Austausch miteinander wurde deutlich, dass jede Person ihre eigenen Stärken und Besonderheiten hat.

Am zweiten Tag rückte das Thema „Du“ in den Fokus. Freundschaft, Vertrauen und Gemeinschaft wurden erlebbar. Was sind gute Freunde? Was bedeutet es, füreinander da zu sein? Beim gemeinsamen Unterwegssein und bei Gesprächen wuchs die Gruppe enger zusammen. Man spürte, wie wichtig echte Beziehungen sind, gerade in einer Lebensphase, in der man seinen eigenen Platz findet.

Der dritte Tag stand unter dem Thema „Gott“. In der ruhigen Natur fiel es vielen leichter, über die eigene Beziehung zu Gott nachzudenken. Der Weg wurde zu einem inneren Weg. Impulse, Gebet und Stille halfen dabei, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen und ihn persönlich zu erleben: als Kraftquelle für die Zukunft.

Am Ziel beim Kloster Beinwil wurde allen klar: Diese drei Tage waren weit mehr als nur eine Wanderung. Sie waren geprägt von Gemeinschaft, Tiefe und Spiritualität. Die Schönheit der Natur, das gemeinsame Erleben und die Auseinandersetzung mit christlichen Werten machten diese Pilgerwanderung zu etwas ganz Besonderem.

Ein Erlebnis, das nicht nur auf die Firmung vorbereitet hat, sondern auch Mut und Orientierung schenkt auf dem weiteren Weg ins Erwachsenwerden.

 

Dominik Isch


Weg nach Emmaus

In diesem Jahr waren zum «Gang nach Emmaus» Menschen aus dem ganzen Pastoralraum eingeladen.

Bei strahlendem Sonnenschein machte sich eine bunt gemischte Gruppe auf den Weg entlang der Emme.

Wie in der biblischen Emmausgeschichte brachen auch wir gemeinsam auf. Unterwegs kamen wir miteinander ins Gespräch, teilten Gedanken und Erfahrungen und lernten einander besser kennen.

Die frühlingshafte Natur schenkte unserem Weg einen besonders stimmungsvollen Rahmen. Mit offenen Augen und Ohren nahmen wir das Erwachen der Natur wahr und erfuhren Interessantes über die Pflanzen am Wegesrand, ihre Heilwirkungen und ihre Bedeutung für Mensch und Natur.

Immer wieder bot der Weg Raum zum Innehalten, zum Austausch und zur Besinnung. Ebenso wohltuend wie die Gespräche war das gemeinsame Unterwegssein selbst. Es wurde spürbar, wie bereichernd Begegnungen sind, wenn Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen zusammenkommen.

So wurde der Emmausgang zu einer lebendigen Erfahrung von Gemeinschaft, Glauben und österlicher Freude.

 

Wie einst die Jünger auf dem Weg nach Emmaus durften auch wir erfahren, dass gemeinsames Unterwegssein Herz und Augen öffnen kann für das, was uns im Alltag begegnet.

Dominik Isch


300 Jahr-Feier Pfarrei St. Josef

Was für ein wunderbares Festwochenende! Die Feierlichkeiten waren geprägt von grossem Engagement und unzähligen helfenden Händen, die dieses Fest überhaupt möglich gemacht haben. Es war nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern vor allem eine eindrückliche und bereichernde Erfahrung von Gemeinschaft.

 

Am Freitag begann das Wochenende mit einem beeindruckenden Grossaufmarsch beim Ehemaligentreffen der Jubla. Es war berührend zu hören, wie aus dieser Jugendschar Freundschaften entstanden sind, die bis heute tragen und das Dorfleben prägen. Viele Gespräche begannen mit einem schmunzelnden „Weisch no?“ und schnell wurde klar, dass die Jubla nicht nur verbindet, sondern auch das Feiern nicht verlernt hat. Die fröhliche Stimmung hielt bis spät in die Nacht an.

 

Der Samstag zeigte sich bunt, lebendig und vielseitig. Für Gross und Klein war etwas dabei. Das Pumpelpitz-Konzert liess Kinderaugen strahlen, während die Kirchenführung mit der Sakristanin Andrea Huber spannende

und persönliche Einblicke bot. Die Kirche konnte so auf eine ganz neue Weise erlebt werden. Ergänzt wurde das Programm durch geschichtliche Stationen auf dem Gelände, die zum Entdecken einluden, sowie durch eine gemütliche Kaffeestube, die Raum für Begegnung und Austausch bot. Ein herzliches Dankeschön gilt allen,

die zum reichhaltigen Dessert-buffet beigetragen haben.

 

Die Jubla sorgte mit Spielen und viel Freude rund um das Motto „St. Josef“ für ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Dabei bemalten die Kinder unter anderem Blumentöpfe, passend zum Gedanken von Wurzeln, Wachstum und Gedeihen. Ein besonderer Moment war der Besuch von „Josef“, der den Jugendlichen die Bedeutung seines Namens „Gott lässt wachsen“ näherbrachte.

 

Am Nachmittag versammelte sich die Gemeinde zum gut besuchten Festgottesdienst. Dieser wurde feierlich und würdevoll vom Kirchenchor gestaltet. Beim anschliessenden Apéro vor der Kirche sorgte die Musikgesellschaft

für eine stimmungsvolle Umrahmung.

 

Im Anschluss waren alle zum grossen Seppefest im Pfarreiheim eingeladen. Es gab traditionelle Seppewurst

und feine Salate. Umrahmt von der fröhlichen Unterhaltung der Wäuebrächer wurde gelacht, gesungen und das Zusammensein in vollen Zügen genossen.

 

Am Sonntag bildete das regionale Jugendsinfonieorchester Solothurn Grenchen einen wunderbaren und stimmungsvollen Abschluss des Festwochenendes.

 

Dieses Wochenende hat eindrücklich gezeigt, wie lebendig die Pfarrei St. Josef ist. Es war ein Fest voller Herz-

lichkeit, Gemeinschaft und Freude, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Dominik Valentin Isch


Minis: Ausflug in die "Jump Factory"

Was machen die Ministrantinnen und Ministranten von Luterbach und Derendingen in der Jump Factory? Sie springen Trampolin, sausen die Rutschbahnen hinunter, balancieren über die Stange und versuchen dabei spielerisch den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen - und vieles mehr.

 

Auf die Frage, ob es ihnen gefallen habe, antworteten alle einhellig mit «Ja» und strahlten übers ganze Gesicht. Doch was hat das Ministrieren mit diesem Ausflug zu tun? Auch darauf wussten sie Antworten: Spiel und Spass sollen auch in der Ministrantenschar nicht zu kurz kommen. Der Ausflug ist ein Dankeschön für ihren Dienst am Altar und zugleich ein Dankgebet an Gott, der überall ist, auch in der Trampolinhalle.

 

Nach einem wohlverdienten Glacé wurden die zufriedenen Kinder von zwei Vätern, die den Fahrdienst übernommen hatten, nach Hause gebracht. Ihnen gilt ein herzlicher Dank und ein Vergelt's Gott.

 

 

Susanne Del Conte, Minipräses


Ökum. Familienkirche kunterbunt:                                      Impressionen vom 14. März 2026

Ein regnerischer Morgen lädt zur Familienkirche kunterbunt mit dem Jahresthema „Elemente“ ein. Dieses Mal steht der Erdboden im Mittelpunkt.

 

Mit Lupe und Taschenlampe blicken wir unter die Erde und sehen, was sich dort regt und tut. Wir lernen den Superwurm kennen und gestalten Grasköpfe. Nach einem stärkenden Znüni machen wir uns auf zur Feier.

Unterwegs zur Kirche sehen wir Regenwürmer über den Weg kriechen. In der Feier vertiefen wir den Blick auf das Thema durch den Bibeltext „Der Sämann“. Singen und Beten, Tanzen und Lachen kommen an diesem Morgen nicht zu kurz.

 

Zufriedene Familien verlassen das Pfarreiheim.

 

Der nächste Anlass findet am Samstag, 20. Juni, 10 – 13 Uhr bei der reformierten Kirche statt. Bei schönem Wetter wird gemeinsam grilliert. Wir freuen uns auf viele Familien.



Rückblick: Ökum. Gottesdienst und Pfarrfest am Bettag

Die ökumenische Bettagsfeier in der Kirche war in diesem Jahr besonders festlich.

 

Ein farbenfrohes Bild boten die Zelebranten in ihrer Tracht, die der Feier eine würdige und zugleich heimatverbundene Note verlieh.

 

Für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte die musikalische Gestaltung: Der Kirchenchor, ein Akkordeonist und ein Streichquartett trugen eindrucksvoll zur Feier bei. Besonders bewegend war, dass der Kirchenchor die Messe mit Teilen des Schweizergesangs bereicherte.

 

Im Anschluss an die Feier fand im Pfarreiheim das Pfarrfest statt, das einen wunderbaren Abschluss bildete. Bei feinem Essen, anregenden Gesprächen und herzlichem Beisammensein genossen die Besucherinnen und Besucher die Gemeinschaft. Es war ein fröhliches Fest voller Begegnungen, das den Bettag in einer warmen und verbindenden Atmosphäre ausklingen liess.

 

Ein herzlicher Dank gilt allen fleissigen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz dieses Fest ermöglich haben.

Dominik Isch, Ansprechperson


Ein Baum für die Zukunft

Der von Dominik Isch bei seinem Vorstellungsgottesdienst überreichte und geschenkte Hochstamm-Birnenbaum (Sorte: Williams Christbirne) wurde gemeinsam vom Kirchgemeinderat und vom Pfarreirat feierlich gesetzt.

 

Das Pflanzen dieses Baumes war weit mehr als nur ein gärtnerischer Akt. Es war ein Zeichen des Miteinanders, ein sichtbares Symbol für die Zusammenarbeit und das Engagement für die Pfarrei. Gemeinsam wurde die Erde bewegt, die Wurzeln eingebettet und das junge Grün in den Boden gesetzt. Ein kraftvolles Bild dafür, wie Verbundenheit entsteht, wenn viele Hände und Herzen zusammenwirken.

 

Der Baum steht nicht nur für Beständigkeit und Wachstum, sondern auch für Hoffnung, Vertrauen und Zukunft. Er erinnert daran, dass gemeinsames Wachsen Zeit, Geduld und Fürsorge braucht und dass es genau dieses Zusammenspiel ist, das Früchte hervorbringt. So wie der Baum eines Tages Schatten spenden, Blüten tragen und Ernte schenken wird, so soll auch die Zusammenarbeit in Luterbach gedeihen und reiche Früchte für die Menschen hier hervorbringen.

 

 

Mit diesem Baum hat die Gemeinde ein lebendiges Zeichen erhalten: ein Symbol für das Leben, das sich entfaltet, wenn wir miteinander unterwegs sind. Möge er tief wurzeln, hoch wachsen und uns immer wieder daran erinnern, wie viel Gutes entstehen kann, wenn wir gemeinsam die Zukunft gestalten.

Dominik Isch, Ansprechperson